Kiwaner Lyss-Aarberg im Chinderhuus Lyss
Dem Leitbild der Kiwaner folgend, Service the children of the world waren die Kiwaner Lyss-Aarberg im
Rahmen ihres diesjährigen Sozialprogrammes im Garten des Chinderhuus Lyss tätig. Mit Arbeit, Material, Finanzen
und persönlichem Kontakt zu der Grossfamilie.
Die
fachlichen Kompetenzen des Clubs wurden für ein soziales Engagement gebündelt:
der Ingenieur plante, vermass und berechnete; der Baumeister steuerte
Material und Werkzeuge bei und war als Polier tätig; der Architekt und
Holzfachmann sorgte für die Konstruktion, organisierte das Holz und
begleitete den Aufbau. Das Ganze unter der Leitung des Sozialchefs und
Projektleiters des Clubs nach monatelangen Verhandlungen mit der Stiftung
Kinderheim Wyss-Landolt und den Baubehörden. Und
natürlich mit tatkräftiger Hilfe der arbeitsfähigen Kiwaner
an zwei Samstagen.
Das Chinderhuus in Lyss organisiert in der Form einer Grossfamilie mit neun sozial benachteiligten
Kindern und Jugendlichen, bewohnt eine knapp 100-jährige, geräumige Villa
mit grossem Umschwung und
Garten. Die Bewohner sind im Alter von drei Jahren bis zur vollendeten Ausbildung und besuchen die öffentlichen
Schulen. Das leitende Ehepaar arbeitet eng
zusammen mit Behörden,
Kantonsvertretern,
Schulen, Erziehungsberatung,
Eltern oder
zuständigen Bezugspersonen. Begleitet
werden
sie von einem Stiftungsrat und als private Institution steht das Heim unter der
Aufsicht des kantonalen Jugendamtes. Kinder
werden
nur nach Absprache mit den zuständigen
Vormundschaftsbehörden aufgenommen. Die familiäre Struktur ist auf
Langzeitplatzierungen und Geschwister ausgerichtet und ist 365 Tage im Jahr
offen.
Wichtig für
die Bewohner ist die tägliche Mitarbeit im Rahmen einer weitgehenden
Selbstversorgung. Gemüse und Früchte jeder Art werden gezogen, Wald und
Wiese gepflegt, Hühner und Enten gehalten, ein idealer Spiel- und
Tummelplatz unterhalten. Jedes Jahr werden im Rahmen eines langfristigen
Investitionsplanes Rennovationen, Um- und Neubauten erstellt. Natürlich
auch im Rahmen eines biologischen Anbaus und einer energetischen
Ausrichtung. Dies übersteigt oft die finanziellen Mittel der Stiftung und
die Arbeitskraft der Bewohner. Hier kommt die soziale Aufgabe der Kiwaner zum Zuge.
Enten und
Hühner lebten in einem in die Jahre gekommenen Gehege, waren Wind und
Wetter ausgesetzt und waren sich nicht immer gut gesinnt. Also wurde ein
zweckmässiger Hühnerstall geplant, auf dessen Dach später eine Solaranlage
platziert werden könnte. Der Kiwanis Club Lyss-Aarberg nahm sich im Rahmen des diesjährigen
Sozialprojektes der Sache an und stellte die finanziellen Mittel, Material
und Arbeitkräfte zur Verfügung. Dies im Sinne der
üblichen Zielsetzung, während der Arbeiten mit den Bewohnern in engeren
Kontakt zu kommen. Dies war in besonderem Masse der Fall: die Kinder und
Jugendlichen packten mit an, versorgten die Kiwaner
mit bester Verpflegung aus dem Garten und bereiteten einen gemeinsamen
wunderschönen Mittagstisch vor mit frischem Salat, bestens schmeckender
Lasagne und leckerem Tiramisu. Nach intensiven Gesprächen untereinander,
wurden die Kiwaner mit je einem Glas selber
hergestellter Konfitüre beschert. Ein positives Erlebnis für Junge und Aeltere, ganz im Sinne des Mottos Serving the children of the world.
  
10.10.12 – Urs Feitknecht
2012 Kiwaner
Lyss-Aarberg eliminieren Tetanus
Millionen von Müttern und
ihren Un- oder Neugeborenen droht jährlich auf
der südlichen Hemisphäre der Tod durch pränatalen Starrkrampf (Tetanus).
UNICEF verfolgt seit Jahren die Ausrottung dieser Krankheit, hat jedoch
wegen fehlender Mittel keinen durchschlagenden Erfolg. Es werden jährlich
rund 650 Mio. Dollars benötigt. Deshalb hat die weltweite Kiwanis-Organisation beschlossen, unter dem
Projektnamen ELIMINATE über 3 Jahre global sämtliche Kiwanis-Clubs
für eine geregelte Unterstützung zu verpflichten. Im Distrikt
Schweiz-Lichtenstein-Südtirol werden durch Sozial- und Benefiz-Aktionen je
Club während 3 Jahren je Fr. 2000.- gesammelt und zusammengelegt.
Der Kiwans
Club Lyss-Aarberg hat deshalb am Vorabend zum
Muttertag eine obligatorische Benefiz-Veranstaltung mit Damen organisiert.
Praktisch 100% der Mitglieder trafen sich im Bowler Hats
Jazz-Keller in Lyss, wo der von der EXPO bekannte Jacky mit Marc Anderegg
& Tosi Boogie Woogie, Rock`n Roll und Blues
zum Besten gaben. Die Begeisterung war gross und das Konzert wurde nur
unterbrochen durch nicht minder gute Häppchen mit entsprechenden Getränken.
Organisatoren und Gäste waren sich einig: ein gute Sache zu unterstützen
muss nicht a priori ernst uns langweilig sein. Engagement und Fröhlichkeit
erhöht die Motivation zur angestrebten Spendefreudigkeit.
Die Lysser-Aarberger Kiwaner
werden sich auch in den Folgejahren kreativ am Eliminate-Projekt
beteiligen. Das OK des Anlasses hat die Messlatte hoch gestellt.
Urs Feitknecht
 
 
2010 Erlebnisreicher
Ausflug mit behinderten Menschen des Brüttelenbad
Entsprechend dem Leitbild von Kiwanis
International sind Sozialprojekte vor allem zugunsten von Kindern und
Jugendlichen ausgerichtet. Die Kiwaner Lyss-Aarberg haben dieses Jahr einen Anlass zusammen mit
jungen und jung gebliebenen geistig und mehrfach behinderten Bewohnern der
Wohn- und Arbeitsstätte Brüttelenbad organisiert.
Neben dem Beitrag aus der Sozialkasse standen dafür auch der persönliche
Einsatz und der direkte Kontakt mit den Begünstigten im Vordergrund.
Am dritten Samstag im Oktober
fanden rund 25 Bewohnerinnen und Bewohner, 8 professionelle Betreuerinnen
und Betreuer sowie rund 20 Kiwanis-Begleiter zu
einer Erlebnisgemeinschaft zusammen. Nach einer liebenswürdigen Begrüssung
vor dem Brüttelenbad bestieg man mit mehr oder
weniger Mühe die beiden Funicars. Laut dem Leiter
vom Brüttelenbad, Ueli Bühler, haben sich die
Bewohner seit Tagen auf den Ausflug gefreut und waren trotz des nicht
gerade freundlichen Wetters in guter Stimmung. „Mit diesem Car bin ich auch
schon gefahren“, meinte mein „Patenkind“ Stefan.
Bald wurde die Allmend in
Bern erreicht und wir konnten direkt vor dem Zirkuseingang aussteigen und
trockenen Fusses das Vorzelt erreichen. Dort wurden wir freundlich
empfangen und die Kiwaner bewirteten ihre Gäste
mit Säften und Sandwiches. Während interessanten Gesprächen zwischen den
Beteiligten stieg die Spannung merklich. Dann war es soweit, wir konnten
unsere Plätze in zwei der vorderen Reihen aufsuchen. Gut gemischt wurde
Platz genommen und man rätselte aufgrund der Utensilien im Zelt, was da auf
uns zukommen könnte. Und wir wurden nicht enttäuscht. Was die relativ
kleine Truppe an Artisten in zwei mal 60 Minuten an Rhythmus, Athletik und
Artistik bot, war grossartig. „Meine Nerrrven“
meinte mein Sitznachbar Jürg bei den riskanten Seilübungen unter der Zirkuskuppe.
In der Pause konnten die
Gäste mit ihren Betreuern im Gedränge das Getränke- und Popkornbuffet
aufsuchen. Während dem zweiten Teil spendeten die Brütteler
trotz einigen Ermüdungserscheinungen weiterhin fleissig Applaus. Vor dem
Einsteigen in die Busse mussten die begeisterten Besucher noch vor den
WC-Wagen anstehen, was jedoch gemeinsam bestens gelöst wurde. In den Bussen
liessen dann die Heimbewohner ihren Gedanken und Erinnerungen freien Lauf.
Dem einen gefiel dies, dem anderen jenes am besten. Stefan meinte „Mir hat
alles gut gefallen“. Beim Aussteigen vor dem Brüttelenbad
war nun das kommende Nachtessen das Hautthema – man konnte nämlich am
Samstag in den Gruppen selber kochen, was man am Liebsten hat. Die
persönlichen Verabschiedungen waren herzlich, rührend und man gelobte ein
Wiedersehen.
„Das Erlebnis Brüttelenbad hat nicht nur die Kiwanis-Zielsetzungen
erfüllt, sondern für beide Seiten, Heimbewohner wie Kiwanis-Betreuer,
viele positive Aspekte gebracht, meinte Kiwanis-Projektleiter
Peter Jenzer. Verantwortungsgefühl und
Lebensfreude wurden zur Symbiose für die anfangs so unterschiedliche
Zweck-Gemeinschaft. „Abwechslung und Kontakte nach aussen sind unseren
Heimbewohnern stets willkommen“, meinte Ueli Bühler, „dieser Tag wird allen
Beteiligten im Heim in allerbester Erinnerung bleiben. Wir hoffen sehr,
dass auch die Kiwaner einen bereichernden Tag
erleben durften.“
Urs Feitknecht
 
 
 
 

2009 Erlebnisreicher Ausflug mit Bewohnern und Patienten
der Klinik Bethesda Tschugg
Gemeinsam mit Ross und Wagen auf die Petersinsel
Am dritten Samstag im August fanden 20 Bewohner und Patienten
der Klinik Bethesda Tschugg, 4 professionelle
Betreuerinnen und Betreuer sowie 22 Kiwanis-Begleiter
zu einer Erlebnisgemeinschaft zusammen. Mit 3 Pferdewagen fuhr die illustre
Gesellschaft via Erlach über den Heidenweg auf
die Petersinsel. Rollstühle und Gehgeräte wurden im Bethesda-Auto
mitgebracht. Interessante Gespräche entstanden nicht nur wegen dem platten
Reifen des hintersten Wagens, der unterwegs geflickt werden musste. Die
Patienten hatten sich seit Tagen auf den Ausflug gefreut und waren auch
wegen dem schönen Wetter in guter Stimmung. „Angst - das kennen wir nicht“,
meinte Hanni Kobel und strahlte mit der Sonne um die Wette. Auf der grossen
Wiese der Insel warteten zwei Überraschungen auf die Ausflügler: einerseits
eine Zwischenverpflegung aus der Popkornpfanne und verschiedenste Getränke,
andererseits die Zauberin Lou. Das Erste fand grossen Zuspruch und das
Zweite rege Beteiligung und grossen Applaus.
Bald wurden die Pferdewagen
mit den rings ums Lagerfeuer wehenden Ballons geschmückt, die Patienten
verladen und die Rückfahrt angetreten. Doch diese ging nicht etwa direkt
nach Tschugg sondern auf einen Bauernhof in Vinelz, wo in der Hostet
unter den Bäumen schön gedeckte Tische bereit standen und der Grillgeruch
auf den unterdessen grossen Hunger aufmerksam machte. Gut gemischt wurde
Platz genommen und die Kiwaner bedienten ihre
Gäste mit diversen Salaten, Koteletten und Bratwürsten sowie mit
willkommenen kühlen Desserts. Die unterschiedlichen Wünsche und
Einschränkungen der Betreuenden forderten die Kiwaner
in einer nicht alltäglichen Weise. Doch gemeinsam und mit vielen guten
Worten konnten die Probleme bestens gelöst werden. Den Informationen und
dem Dank von Jean-Marc Rindisbacher, dem
verantwortlichen Leiter für Aktivierungstherapie, folgten rührende Worte
und grosser Applaus seitens der Patienten. Hanni Kobel: „Das Reden mit Euch
und die Zauberin haben mir besonders gut gefallen“. Am späten Nachmittag
ging dann die Kutschenfahrt zurück nach Tschugg,
wo die Bewohner die Ausflügler lautstark willkommen hiessen. Die
persönlichen Verabschiedungen waren herzlich, rührend und man gelobte ein
Wiedersehen.
„Das Erlebnis Bethesda hat
nicht nur Kiwanis-Zielsetzungen erfüllt, sondern
für beide Seiten, Bewohner, Patienten und Kiwanis-Betreuern,
viele positive Aspekte gebracht. meinte Kiwanis-Projektleiter
Peter Jenzer. Verantwortungsgefühl und Lebensfreude
wurden zur Symbiose für die anfangs so unterschiedliche Zweck-Gemeinschaft.
„Abwechslung und Kontakte nach aussen sind unseren Klinikbewohnern stets
willkommen“, meinte Jean-Marc Rindisbacher,
„dieser Tag wird allen Beteiligten der Klinik in allerbester Erinnerung
bleiben. Wir hoffen sehr, dass auch die Kiwaner
einen bereichernden Tag erleben durften.“
Urs Feitknecht

 
2008 Gemeinsames Erlebnis Seilpark Gantrisch
Peter Jenzer
hat mit drei sozialpädagogischen Pflegefamilien aus Lyss, Schüpfen und Erlach einen
begleiteten ganztägigen Ausflug organisiert. Das Ziel war, Jugendlichen aus
zerrütteten und elternlosen Lebensumständen einen interessanten Tag mit
Erwachsenen zu bieten. Neben Unterhaltung, Kontakten und Freundschaften
sollte auch die psychische und physische Beweglichkeit auf beiden Seiten
beansprucht werden.
Am zweiten Samstag im August fanden 21
Jugendliche im Alter von 9 bis 13 Jahren (wie sich herausstellte
mehrheitlich Mädchen), deren 6 Betreuer und 15 Kiwanis-Begleiter
zusammen. Mit dem Bus wurde der Seilpark Gantrisch anvisiert und dabei erste Kontakte unter den
Jugendlichen der drei Grossfamilien wie auch mit den Begleitern geknüpft.
Eine erste Bewährungsprobe war die Gruppeneinteilung für die verschiedenen
Schwierigkeitsgrade der Parcours, welche nach gründlicher Einführung durch
die Kletter- und Sicherheits-Instruktorin in Angriff genommen wurden.
Geübte und Mutige waren ideale Vorbilder für die Zögernden und weniger
Selbstbewussten. Dass dabei eher die Jugendlichen als Vorbilder für die
Erwachsenden wurden, war bald klar. Doch konnten letztere auch Erfahrung
und weise Voraussicht einbringen, damit das ganze unfallfrei ablaufen
konnte. Nach dem „Höigümper“ und „Fuchs“ war der
dritte Schwierigkeitsgrad „Eichhörnchen“ das Ziel der meisten begeisterten
Teilnehmer und die Zeit verstrich im Nu. So waren die Gruppen beim
anschliessenden Beil- und Lassowerfen oder beim
Reiten nicht so gross. Für den lehrreichen Waldspaziergang reichte dann die
Zeit leider nicht mehr. Dafür war bei einem Hauch von Western-Romantik die
abschliessende Grillparty für das leibliche Wohl und ausgelassene
Gemütlichkeit sehr willkommen. Die glänzenden Augen der Kinder und der
Redeschwall beim Erzählen der Details der einprägsamen Erlebnisse waren für
alle beteiligten Erwachsenen eine grosse Genugtuung. Bei der Heimfahrt im
Bus zeigte dann die Müdigkeit nach den Strapazen in gesunder Waldluft
Wirkung.
Das Erlebnis Seilpark Gantrisch
hat nicht nur die Kiwanis-Zielsetzungen erfüllt,
sondern für beide Seiten, Jungendliche und Kiwanis-Betreuer, viele positive Aspekte gebracht.
Verantwortungsgefühl und Lebensfreude wurden zur Symbiose für die anfangs
so unterschiedliche Zweck-Gemeinschaft. Auch die Eltern/Betreuer der drei
Grossfamilien/Heime äusserten sich sehr positiv und zufrieden über den
Anlass.
Fotos und Aussagen

Usha Salzmann, Lyss
„Ich habe mich riesig gefreut auf diesen Tag. Am besten hat mir
das Seilfahren gefallen. Aber beim Laufen über den Steg in luftiger Höhe
hatte ich schon etwas Angst. Beim nächsten Mal möchte ich auch auf den
schönen Pferden reiten“

Alexandra Jutzeler, Erlach
„Da ich schon in einem anderen Seilpark
war, war ich gespannt, was die Anlage Gantrisch
bieten würde. Nach dem Einstieg Höigümper hat mir
der 3. Parcours Eichhörnchen am besten gefallen. Bei einem nächsten Besuch
möchte ich dann versuchen, die 4. und 5. Stufe zu bewältigen“.

Naomi
Feller, Schüpfen
Angst hatte ich nicht. Wir waren ja gut instruiert und wie ich
beobachten konnte, haben auch die anderen alles richtig gemacht. Und die
Erwachsenen Betreuer haben uns gut unterstützt. Ich möchte wieder kommen
und noch vieles mehr machen.“

In
luftiger Höhe - Kiwanis-Betreuer fahren voraus
und warten bei der Zwischenstation auf die Jugendlichen - trotz
Begeisterung geht die unfallfreie Aktion vor

Instruktion
zu Beginn - Doppelte Sicherung, Bewegung auf und am Seil, Bremsen wenn
nötig - die Angst überwinden und los gehts

Ein
Kiwaner - von Beruf Bauchef
der Gemeinde Lyss, hat gut Lachen - denn gelernt ist gelernt
2007 Kiwanis
Club Lyss-Aarberg jubiliert
Der Kiwanis Club Lyss-Aarberg ist
seit nunmehr 10 Jahren getreu seinen Grundsätzen „We
build – Wir bauen“ vielseitig aktiv und
verpflichtet sich neben gesellschaftlichen Anlässen, im Rahmen seines
Sozialprogramms vor allem der Förderung und Unterstützung von Kindern und
Jugendlichen, aber auch von behinderten Mitmenschen.
Seit seiner Gründung vor 10 Jahren hat sich der Kiwanis Club Lyss-Aarberg
erfreulich entwickelt und im Sinne der Grundsätze des Kiwanis
International und des Distrikts Schweiz-Lichtenstein Aktivitäten entfaltet,
Weiterbildungsveranstaltungen und gesellschaftliche Anlässe durchgeführt.
Die Jubiläumsfeier fand am 15. September im Stammlokal Weisses Kreuz in
Lyss statt. Als Gäste konnten die Delegationen befreundeter Kiwanis, Ambassador, Lions
und Rotary Clubs sowie lokale Behörden begrüsst werden. Sowohl der Festakt
als auch das Bankett standen unter dem Motto „Gelebte Freundschaft“. Auch
der Governor Peter Jaeggi und der Past Governor Heinz Frech
gaben dem Jubilar die Ehre. Nach zahlreichen Grussadressen und dem
Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre des aktuellen Präsidenten Magnus Fornaa war Tafelmajor Alex Jost für einige
Überraschungen gut. Der Anlass, unter der Leitung des einheimischen Past Lt. Governor Paul
Stegmann, war ein voller Erfolg.
Vielseitiges soziales
Engagement – auch zum Jubiläum
Einen grossen Stellenwert
haben für Kiwaner die Sozialaktivitäten, die aus
dem laufend geäufneten Sozialfond gespeist
werden. Im Rahmen eines längerfristigen Sozialprogramms werden nachhaltige
Projekte geplant und realisiert. Ein zusätzliches Ziel ist, dass die
Mitglieder neben den Jahresbeiträgen auch Arbeitseinsätze leisten und
Anlässe organisieren, wo mit den Betroffenen in persönlichen Kontakt gekommen
werden kann. So wurden Spiel- und Pausenplätze gebaut für die behinderten
Schüler der HPS, Heilpädagogische Schule, Lyss oder der Tagesschule Loberg, Ersigen. Behinderte
des Heimes Tannacker wurden durch die EXPO begleitet. Der
unwettergeschädigten Gemeinde Brienz wurde
geholfen, den Einmündungsbereich des Turtbachs instandzustellen. Über ein grösseres, dem Jubiläum
gebührendes Projekt wird zu einem späteren Zeitpunkt berichtet.
KF Urs Feitknecht
2007 Spende für die Schule Guinkouma in Burkina Faso
Bericht Ronny Moser: Ich bedanke mich nochmals ganz herzlich für die
Spende Ihres Kiwanis Clubs Lyss-Aarberg von CHF 2’500.- und Ihre Unterstützung unseres
Projekts Guinkouma in Burkina Faso. Da unsere
Präsentation in Lyss u.a. auf den zentralen Aspekt der Durchführung von
Jugendcamps ausgerichtet war, wurde an der letzten Vorstandssitzung des
Vereins Guinkouma entschieden, dass der Betrag
auch im Rahmen eines Jugendcamps verwendet wird, d.h. für Projekte, welche
während eines solchen Camps realisiert werden. Das nächste Jugendcamp
findet in diesem Sommer 2008 statt und sieht vor, den 1.
Stock des Bibliothekgebäudes der Schule Guinkouma
zu realisiern. Die Spende des KC Lyss-Aarberg wird somit für diese Bauarbeiten verwendet.
Einen Report über das Camp und die realisierten Arbeiten wird anschliessend von den Campteilnehmern
erstellt und dem KC Lyss-Aarberg zur Verfügung
gestellt. Am 12. September 08 findent zusätzlich
noch ein Informationsabend statt im Bürenpark
Bern, wo die Campteilnehmer mit Bild und Ton von
ihrem Aufenthalt in Burkina Faso berichten.
Ebenfalls möchte ich noch erwähnen, dass ein mit uns befreundeter französicher Journalist momentan damit beschäftig ist,
einige Videoaufnahmen des Schulgeländes Guinkouma
zu einem Film zu schneiden.
Falls aus dieser Arbeit in brauchbares Resultat entsteht, würden wir
sehr gerne einmal an einem Treffen des KC Lyss-Aarberg
vorbei kommen und Ihnen die Bilder zeigen, sofern Sie das wünschen.
Vorläufig kann ich jedoch noch keine Angaben über den Zeitpunkt der
Fertigstellung und die Qualität der Bilder machen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben ein paar Anhaltspunkte über den
Stand der Dinge zu geben. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen natürlich
sehr gerne zur Verfügung.
Sobald weitere Neuigkeiten bei uns eintreffen, werde ich sie natürlich
darüber informieren. Ich danke Ihnen nochmals für Ihre Unterstützug
des Projekts Guinkouma und verbleibe
mit freundlichen Grüssen,
i. A. Ronny Moser
Verein Guinkouma
Homepage Guinkouma
2006 Was haben Brienz und die HPS
Lyss gemeinsam?
Der Kiwanis Club Lyss-Aarberg ist getreu seinen Grundsätzen „We build – Wir bauen“ aktiv
und verpflichtet sich im Rahmen seines Sozialprogramms vor allem der
Förderung und Unterstützung von Kindern. Diesen Frühsommer wurde in
Fronarbeit neben weiterführenden Arbeiten bei der Heilpädagogischen Schule
HPS in Lyss zusätzlich auch mitgeholfen, den unwettergeschädigten
Einmündungsbereich des Turtbachs in Brienz instandzustellen
Siehe Medienmitteilung 5.7.06
 
Hartes, ungewohntes, aber
befriedigendes Arbeiten der Kiwaner bei der
Einmündung des Turtbachs in Brienz...wo
der Ausblick auf See und Touristen fast ein wenig Ferienstimmung aufkommen
liess
2005 Kiwanis bauen Spielplatz für
behinderte Schüler bei der Heilpädagogischen Schule Lyss
Der Kiwanis
Club Lyss-Aarberg ist getreu seinen Grundsätzen
aktiv und verpflichtet sich im Rahmen seines Sozialprogramms vor allem der
Förderung und Unterstützung von Kindern. Diesen Frühsommer wurde in Fronarbeit
der Spiel- und Pausenplatz der Heilpädagogische Schule HPS in Lyss nochmals
erweitert. Anlässlich eines gemeinsamen Mittagessens der Kiwanis Mitglieder mit der Schulleitung und den Kindern
wurde das Objekt eingeweiht.
Siehe Medienmitteilung 6.7.05
 
 
 
2004 Kiwanis bauen Sandkasten für
behinderte Kinder bei der heilpädagogischen Schule Lyss
Der Kiwanis
Club Lyss-Aarberg ist getreu seinen Grundsätzen aktiv
und verpflichtet sich im Rahmen seines Sozialprogramms vor allem
Behinderten und Kindern. Diesen Frühsommer wurde in Fronarbeit ein riesiger
Sandkasten für die Heilpädagogische Schule HPS in Lyss gebaut. Anlässlich
eines gemeinsamen Mittagessens der Kiwanis
Mitglieder mit den Kindern wurde das Objekt eingeweiht.
 

2003 Spielplatz für behinderte Kinder bei der Heilpädagogischen
Schule Lyss
Im Frühsommer wurde an zwei
Samstagen ein Spielplatz im Garten der HPS Lyss gebaut. Gegen 30 Kiwanis-Mitglieder haben sich bei ungewohnten Arbeiten
Blasen und Schwielen an den Händen geholt. Verdienter Lohn war die
Begeisterung der Kinder anlässlich einer schlichten Übergabefeier.
Eigentlich sollte der Spielplatz dabei getauft werden. Doch dies hatten die
Schüler bereits vorgenommen: Für sie bedeutet der Spielplatz einfach
"Pause", denn er ist für sie der Aufenthaltsort schlechthin,
immer dann, wenn sie vom Unterricht frei - also Pause - haben.
Bei einem gemeinsamen Lunch
aus der schuleigenen Küche konnten sich Kiwanis,
Schüler und Betreuer bei interessanten Gesprächen näher kommen. Dass ein
Schüler dabei die anwesenden Kiwanis-Mitglieder
als "die Bauarbeiter" am Tisch willkomen
hiess, brachte die gelungene Aktion sympatisch
und vollendet auf den Punkt.
2002 Begleitung behinderter Personen aus dem Heim Tannacker an
die Expo
An 2 Samstagen begleiten wir
geistig und teilweise auch körperlich Behinderte aus dem Heim der Stiftung
Tannacker in Moosseedorf an die Expo in Biel.
Für viele Kiwaner
war es ein ungewohntes Erlebnis. Die freudigen Gesichter der Behinderten
werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.
2001 Pausenplatz für die Tagesschule Loberg
in Ersigen
Die erste Einsatztruppe
stellt zwei grosse Holztische und vier Bänke unter kundiger Leitung von
Hermann Rued in den Lokalitäten der Firma
Feldmann & Co her. Nach intensivem sägen, schleifen und hobeln, stehen
dies dann bereit zum Einsatz.

Die zweite Truppe bearbeitete
den Standplatz vor dem Gebäude der Schule: Grobreinigung, Aushub,
Stellwände setzen, Kiesbett füllen, stampfen, rechen - glücklicherweise
haben wir grosszügige Hilfe von Franco Brogini
erhalten (unsere Rücken und Hände dankten es).

An einem wunderschönen
Mittwoch-Abend durften wir auf dem neuen Pausenplatz eine vorzügliche
Grillade (zubereitet vom Schulleiter) geniessen.
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